Sie sind hier: Aktuelles / News » „Mantrailing" neue Aufgabe für DRK-Hundestaffel

„Mantrailing" neue Aufgabe für DRK-Hundestaffel

Bremen - Die Rettungshundestaffel Hellweg im Enser DRK stellt sich einer neuen Aufgabe: „Mantrailing".

Mantrailing" ist die Per­sonensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personen­spürhunde genannt wer­den. Dabei wird der hervor­ragende Geruchssinn der Hunde genutzt.

Der Unterschied zwi­schen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Man­trailer bei der Suche ver­schiedene menschliche Ge­rüche voneinander unter­scheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Ge­ruchsmerkmalen der ge­suchten Person orientiert.

Mantrailer können nicht nur auf Spuren von Fußgän­gern eingesetzt werden. Selbst die relative Abge­schlossenheit eines fahren­den Autos verhindert nicht, dass die Personen verfolgba­re Spuren hinterlassen. Mantrailer können, im Un­terschied zu Fährtenhun­den, auch in Gebäuden und auf bebauten Flächen einge­setzt werden.

Wie Heino Portmann, Prüfungsleiter und Chef der Enser Hundeführer, in der Rotkreuzgemeinschaftsversammlung am vergangenen Freitagabend ausführte, hat­te man sich bislang der Auf­gabe Mantrailer nicht stel­len können, da man nicht über das nötige Wissen ver­fügte. Am Freitagabend aber wurde eine sechsköpfi­ge Gruppe um Christiane Dimigen ins DRK aufge­nommen, die sich mit dem Mantrailing auskennt, so dass man sich jetzt auch die­sem Feld widmen kann.

Somit werden künftig 20 Teams in der Rettungshun­destaffel trainiert. Deshalb wird die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt, so Heino Portmann weiter. Sylvia Wilhelm übernimmt den Zuständigkeitsbereich „Flächensuchhunde", Chris­tine Futter wird sich dem Mantrailern annehmen.

Die Rettungshundestaffel Hellweg wurde in 2018 drei­mal alarmiert. Zwei Einsät­ze fanden im Kreisgebiet statt, ein Einsatz erfolgte überörtlich. Circa 3 000 Trainingsstunden wurden geleistet, mehr als 20000 Kilometer gefahren zum Training, zu externen Semi­naren sowie ständiger exter­ner Unterstützung bei der Unterordnung.

Die Rettungshundestaffel Hellweg feierte im vergan­genen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Sie umfasst fünf geprüfte Rettungssuchhun­de, insgesamt zwölf Hunde im aktiven Training und zwei Hunde, die für die Aus­bildung der Helfer einge­setzt werden, so Heino Port­mann, det

Quelle: Soester Anzeiger

 

21. März 2019 12:24 Uhr. Alter: 155 Tage