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14451 Stunden ehrenamtlich tätig

DRK-Helfer 35 mal alarmiert/Einsatzreichstes Jahr/Steigerung um 45 Prozent

Lob vom scheidenden Chef: „„Als Leitungs- und Führungskraft kann man nur Stolz sein, diese Gemeinschaft führen zu dürfen", so Klaus Vielberg in seiner letzten Rede als Rotkreuzleiter.

Verabschiedet wurde Doris Vogel (zweite von links) von Rotkreuzleiter Klaus Vielberg, Rotkreuzleiterin Angeli­ka Vogt und DR-Chef Hans-Georg Knaup (von links). 17 Jahre hatte sie eine Senioren-Gymnastik-Gruppe geleitet.

VON DETLEV STUTE

Bremen - Die DRK-Helfer wur­den 2018 insgesamt 35 Mal alarmiert. Seit der Gründung von Schnell-Einsatz-Gruppe und Rettungshundestaffel Hellweg in den Jahren 1997 und 1998 war das vergangene Jahr damit das einsatzreichs­te. Das bedeutet eine Steige­rung zum Durchschnitt von 45 Prozent. Doch nicht nur das: Die Helfer leisteten 14451 Stunden ehrenamtli­cher Arbeit.

Diese Bilanz präsentierte in seinem letzten Bericht als Rotkreuzleiter Klaus Vielberg vor den Mitgliedern der Rot­kreuzgemeinschaft und un­terstrich damit die herausra­gende Bedeutung der Rot­kreuzhelfer in der Gemeinde.

Ein großer Anteil an den Dienst- und Einsatzstunden entfiel 2018 auf die Aus- und Fortbildung. Insgesamt 1424 Stunden verbrachten die Hel­fer damit, ihre Kenntnisse in der Grundausbildung, in Sa­chen Betreuung und Technik-Sicherheit zu absolvieren. Hinzu kamen die notwendi­gen Führungsfortbildungen. Einer der größten Arbeits­bereiche sieht Klaus Vielberg im Sanitätsdienst: Ob Karne­val in Welver, Wettkämpfe der Feuerwehr und der Hei­delauf in Höingen, das Pfingstzeltlager der Jugend­feuerwehren im Kreis Soest, die Gevelsberger Kirmes, das Haaresel-Rennen in Bremen, der Firmenlauf am Möhnesee oder Silvesterlauf von Werl nach Soest und als größtes Er­eignis die Soester Allerheili­genkirmes - die Enser Helfer seien vor Ort gewesen. Somit fielen hier 1772 Dienstsrun­den an, wobei allein die Aller­heiligenkirmes 559 Stunden davon ausmachte.

Für die Führungsdienste, die man für den Kreis Soest absolviere, den Verbandführer- und Leitenden Notarzt Dienst käme man auf 4 802 Stunden, wovon Jörg Rein­hold, Georg Stock und als Lei­tender Notarzt Michael Swyter die meisten übernahmen.

Mit Blick auf die einzelnen Einsätze erinnerte Klaus Viel­berg an die Auswirkungen von Sturm „Friederike", die Explosion auf einem Gehöft in Bittingen und einen ABC-Einsatz in Höingen. Hinzu ka­men drei MANV-Einsätze (Massenanfall von Verletzten) und PTZ-Alarm (Patiententransportzug).

Bei den Dienstabenden fie­len 2 320 Stunden an, bei Ar­beitseinsätzen fast 800 Stun­den und beim „Tag der offe­nen Tür" am 1. Mai rund 500 Stunden, so dass man auf die 14451 Stunden komme.

Als Leitungs- und Füh­rungskraft kann man nur Stolz sein, diese Gemein­schaft führen zu dürfen", so Klaus Vielberg. Sein Dank galt aber insbesondere auch den Kräften der Feuerwehrer Ense und Möhnesee und der Kameraden aus Werl und Welver (Flerke), mit dener man zwischen viele Ausbildungen teile. Aber auch derr Rettungsdienst des Kreises Soest zollte Klaus Vielberg „für die gute Zusammenar­beit" Anerkennung. Dieses richtete er ferner an die Ar­beitgeber für die Freistellung ihrer Arbeitnehmer.

Nicht unerwähnt ließ er die zukünftigen Nachwuchs­kräfte des JRK und dessen Lei­tung. „Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Arbeit, aber auch ganz viele Nerven."

Dem Vorstand dankte Klaus Vielberg „für seine Mü­hen und sein Engagement rund um die Arbeit des Roten Kreuzes." Besonders erwähn­te er Reinhard Kaulmann, „der als Schatzmeister in den vergangenen Jahren vieles von uns ertragen musste."

Quelle Soester Anzeiger

22. März 2019 10:10 Uhr. Alter: 149 Tage